Das war Rock-Pop-Rambach 2017

Das letzte Stück von „Big Noise“ war kaum verklungen, da waren auch schon die Teilnehmer des Fackelzuges der Kerbegesellschaft, angeführt von der Jocus-Garde aus Mainz-Kastel, auf dem Festplatz eingetroffen. Terminlich also eine Punktlandung des 3. Rambacher Jugend- und Amateurband-Festivals und gleichzeitig der ersten Ausgabe von Rock-Pop-Rambach.

Davor erlebten die begeisterten Zuschauer und Zuhörer 3 Stunden allerbesten Pop-Rock-Jazz und Swing. Den Anfang machte der Chor „Young Voices“ unter der Leitung von Anja Altrichter. Instrumental begleitete hier bereits die Band „Short Circuit“. Aktuelle Hits von Justin Timberlake und Ed Sheran wurden von den beiden Solistinnen und dem Chor auf eine sehr besondere Weise interpretiert. Mit vollem Einsatz vor der Bühne Chorleiterin Anja, die neben dem Gesang auch jeweils die Choreografien anleitete.

Nahtlos schloss sich eine Folge von alten und neuen Pop-Songs an, die von verschiedenen Solisten zusammen mit „Short Circuit“ vorgetragen wurden.  Innerhalb dieser bemerkenswerten Gesangsleistungen sei hier die erst 11-jährige Sängerin Leila Trescher erwähnt, die mit ihrer sehr sicheren Stimme für Gänsehaut-Feeling sorgte.

Moderator Michael Stein interviewte Anja Altrichter und Martin Pfeifer, der als Fachbereichsleiter Rock-Pop der Wiesbadener Musik- und Kunstschule für die künstlerische Gesamtkonzeption verantwortlich zeichnete.

Nun kam endlich Sängerin Caitlin von „Short Circuit“ zum Einsatz, die Performance dieser Jugendband ist mittlerweile sehr ausgefeilt, nicht umsonst die die Band in Wiesbaden bei Festen sehr gefragt.

Der Sozialdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, Christoph Manjura, beehrte Rock-Pop-Rambach mit seinem Besuch und trug mit einer Geldspende dazu bei, dass diese Veranstaltung auch weiterhin kostenfrei für die Besucher gehalten werden kann.

Mit „Cue Up“ betrat dann eine „erwachsene“ Band die Bühne, nichtsdestoweniger Amateure in Bestform, die mit Sängerin Naomi und einer 6-köpfigen Brass-Section für sehr besonderen Sound sorgten. Michael Stein erfuhr dann beim Interview, dass die Gruppe teilweise mit wechselnden Besetzungen schon 25 Jahre zusammen spielt.

Den Abschluss bildete dann, wie eingangs geschildert „Big Noise“, die Big-Band der WMK unter der Leitung von Dieter Guntermann. Satter Bläser-Sound mit Rhythmus-Section war auch von ausgewählten Repertoire her ein guter Übergang vom  Nachmittag in den Abend.

Steffi Kimpel kümmerte sich um die Back-Stage-Verpflegung, Frank Wistuba sorgte für guten Sound, Heiko Sudheimer setzte die Bands ins rechte Licht, Jochen Lahm dokumentierte auf Video, Herbert Zerbe und Armin Giebermann traten als Veranstalter von Seiten des Vereinsringes auf.

Alles in Allem eine hochklassige Konzertveranstaltung, die eine Fortführung in den kommenden Jahren verdient. Über das Konzept für Rock-Pop-Rambach 2018 wird bereits nachgedacht…